Beamtenversorgung frisst Staatshaushalt auf
Wie Die Welt berichtet, hat das Institut der deutschen Wirtschaft Köln errechnet, dass 2009 der durchschnittliche Rentner 1.100 Euro Rente bekommen hat, wohingegen der durchschnittliche pensionierte Beamte satte 2.700 Euro Pension monatlich bezog. Schon heute fressen demnach die Beamtenpensionen knapp 10% der Steuereinnahmen der Länder auf, Tendenz steigend. Das Gehalt für die 1,3 Millionen noch im Dienst befindlichen Beamten ist da noch nicht mit eingerechnet.
Während in den letzten Jahren die Renten nur um 11% gestiegen sind, wurden die Pensionen um satte 33% angehoben.
Aber natürlich gibt es dafür eine ganz einfache Erklärung:
Der Deutsche Beamtenbund (DBB) griff die Zahlen des Wissenschaftlers stark an, die Pensionszahlungen könnten nicht auf diese Weise mit den Renten verglichen werden. „Die Zahlen [...] sind Schrott. Da werden Äpfel mit Birnen verglichen“, urteilt DBB-Chef Peter Heesen. Bei einem Beamten steigere jeder Euro, den er mehr verdient, die Pension, während bei der Rente ab einem Verdienst von 5500 Euro (West) nichts mehr angerechnet werde. „Natürlich ist der durchschnittliche Pensionssatz dann höher“, sagt Heesen. Außerdem seien Beamte im Durchschnitt besser qualifiziert als gesetzlich Versicherte, verdienten mehr und erhielten deshalb höhere Altersbezüge.
Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Weil die Crème de la Crème schon so viel verdient, müssen sie natürlich auch eine höhere Pension bekommen. Na dann ist ja alles klar…

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am 5. Februar 2010 um 22:27 Uhr
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