FAZ will Linke nicht zu Gast haben

Die FAZ veranstaltet eine Diskussionsrunde vor der Landtags(neu)wahl in Hessen. Eingeladen sind dazu alle demokratischen Parteien. Während die SPD die Auseinandersetzung mit der Linken scheinbar eingestellt hat, nimmt sich FAZ-Herausgeber Werner D’Inka "in aller Bescheidenheit das Recht jedes Gastgebers heraus, den Kreis der Gäste selbst zu bestimmen" und lädt die Linke kurzerhand aus.

Hier die Begründung (Komplette Version auf FAZ.net):

Nicht einladen wollen wir Leute, die vorgeben, nicht gewusst zu haben, dass sie jahrelang von der SED finanziert wurden. Gemeint ist der Linkspartei-Fraktionsvorsitzende Willi van Ooyen, von 1976 bis 1990 Funktionär der "Deutschen Friedensunion". Auch nicht bei uns haben wollen wir Leute, die andere "Schweine" nennen – so titulierte der Linkspartei-Abgeordnete Hermann Schaus die vier Sozialdemokraten, an deren Nein Rot-Grün-Rot scheiterte. [...] Nicht zu unseren Gästen zählen wollen wir auch diejenigen, die die "Rote Hilfe" für einen akzeptablen Gutachter in einem Gesetzgebungsverfahren halten. Diese aus Sicht der Linkspartei reputierliche Organisation hält "Antirepressionsarbeit und Rote Hilfe" für "notwendig, um Revolution zu machen und Krieg dem imperialistischen Krieg entgegenzusetzen".

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