Griechenland und die Zukunft des Euro
Der griechische Finanzminister Giorgos Papakonstantinou hat mal so nebenbei erklärt, dass das Haushaltsdefizit seines Landes statt der bisher angenommenen sechs Prozent stolze 12,7% betragen wird. Dabei wendet Griechenland schon einen Taschenspielertrick an. Und zwar werden zum BIP auch Schmiergelder sowie Einnahmen aus illegalem Zigarettenhandel und Bordellen hinzugerechnet und dieser so künstlich um 25% erhöht. Bereits der Beitritt zur Gemeinschaftswärung war mit gefälschten Zahlen erfolgt.
Nun geht bei der Bundesbank die Sorge um, dass die weniger stark verschuldeten Länder wie Deutschland in die Bresche springen sollen, um Griechenland vor dem Staatsbankrott zu retten. Dies wäre der Präzedenzfall für alle anderen, fast-bankrotten Staaten. Und am Ende machts die EU wie Nordkorea: Die streichen grad zwei Nullen auf ihren Geldscheinen.
(via fefe)
